Hafen Rock
akustik

Miss Allie

13:00 – 13:40 Uhr

Was haben aufdringliche Schlossermeister, wunderschöne Gärtner, ignorante Schweinesteaks, ein Klo und ein gelbes Pferd mit lila Punkten gemeinsam? Sie sind alle Teil der wundersamen Geschichte einer kleinen Singer-Songwriterin mit Herz. Dieses Herz sprang vor einiger Zeit in die Toilette und seitdem springen Miss Allie und ihre Akustik-Gitarre über unzählige Bühnen. Sie bringt mit urkomischer und unvorhergesehener Satire ihr Publikum zum Lachen, um es gleich darauf mit einer ernsten Botschaft zu Tränen zu rühren und zum Nachdenken anzuregen. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt - bei einem Abend mit Miss Allie werden alle Emotionen bedient. Doch am Ende bleiben ihr breites Grinsen und Freude über ein wunderbares Konzert. Lassen Sie sich von ihrem frechen Wesen und charmanten Spiel mit Klischees verzaubern.

zur Website

akustik

Der flotte Totte

14:00 – 14:40 Uhr

Der flotte Totte, aka. Tottovic Kalkül, ist Autor und Liedermacher. Neben seiner Beschäftigung als Mitglied der Monsters of Liedermaching tourt er auch solo und singt seltsame Lieder für Pogotänzer mit Zuhörbereitschaft. Mal über Türen, mal über Zigaretten mit Überlänge. 2016 ist zudem sein drittes Buch „Mein letztes Buch“ erschienen, aus dem er gerne vorliest. Bizarre Stories für erholsame Pausen vom Circle Pit. Trotzdem Moshpittauglich, das alles.

zur Website

pop

Kate Louisa

15:00 – 16:00 Uhr

Kate Louisa macht ab Takt eins klar, worum es in ihren Songs geht: Licht, Schatten, Oberflächen, Abgründe. Kein Gramm Zucker zu viel und dabei passiert es: In Kate Louisas Geschichten findet man die eigenen wieder. Im Kontrast zu ihren Melodien sind ihre Texte in für Pop-Musik ungewöhnlich harte Instrumentals verpackt. Elektronische Instrumente pulsieren neben akustischen. Ob auf Platte oder mit ihrer Band auf der Bühne: Kate Louisa fordert ihr Publikum heraus und lädt uns ein, uns auf sie einzulassen.

zur Website

akustik

Lucas Uecker

16:20 – 17:20 Uhr

Lucas Uecker, der smarte Gitarrist von Liedfett, begibt sich auf musikalische Soloreise: Sein Debütalbum „Unterm Teppich“ führt ohne Kompass durch die Gefühlswelten und Gezeiten im Wellengang des Daseins. 12 Lieder im Dirty Folk, der Sound filigran aber nicht poliert. Seine Musik funkelt wie die Elbe in der Morgensonne nach einer durchzechten Nacht in Hamburgs abgewracktesten Hafenbars. Johnny Cash trinkt Mexikanershots mit Iggy Pop, Sven Regener teilt sich eine Zigarette mit Tom Waits. In einer unverwechselbaren Mischung aus Melancholie und Optimismus besingt er Glanzmomente der Zwischenmenschlichkeit, stellt Fragen des Selbstzweifels und findet dabei stets die Schönheit hinter den Fassaden.

zur Website

rock

Kensington Road

17:40 – 18:40 Uhr

Die Füße stillhalten? Cool bleiben? Das gelingt bei den Songs der Berliner Band KENSINGTON ROAD nur eiskalten Stoikern. Alle anderen sind sofort angefixt vom internationalen Sound der Band, der gekonnt eine Brücke zwischen Indierock und Alternative-Pop schlägt. Authentische Songs, die ohne Schnickschnack und Künstelei auskommen – denn nach tausenden von Kilo- metern im Tourbus durch ganz Europa und unzähligen Live-Shows, weiß die „hard-working band“ KENSINGTON ROAD ganz genau wovon sie singt.

zur Website

rockabilly

Boppin' B

19:00 – 20:00 Uhr

Auch im Jahre 2018 fährt der Rockabilly-Zug namens Boppin‘ B mit ungeminderter Geschwindigkeit durch die Lande. Von Club zu Club und Festival zu Festival, mit neuer Live-CD und seit März auch mit neuem Sänger im Gepäck. Die älteste Schülerkapelle Deutschlands tourt mittlerweile seit 33 Jahren umher mit nur einem Ziel, das Volk mit ihrer Musik und ihrer einzigartigen Bühnenshow zu begeistern. Diese Band ohne Allüren und ohne Schnörkel aber mit viel Überzeugung und Spielfreude zeigt, dass man eigene Songs und um arrangierte Coverversionen zu einem ungewöhnlichen Gesamtpacket verschnüren und doch für jedermann hör fähig bleiben kann. Eines ist aber klar, man kann es schwer beschreiben, man muss es erleben.

zur Website

rock

Henning Wehland

20:30 – 22:00 Uhr

"Ich bin bereit. Das ist die Botschaft für den Chef der Musikpolizei. Ich reiß alle Fenster auf, damit du hörst, was ich schrei: Ich bin Rocker, Rapper, Hippie. Ich bin frei!", heißt es in „Frei“. Ein Mission-Statement, wie man neudeutsch sagt. Ein Stück, mit dem Henning Wehland sein Territorium ganz neu absteckt. In künstlerischer Hinsicht, aber auch privat. Seit Anfang der 90er ist der in Bonn geborene Sänger und Songschreiber aktiv. Hat erst mit den H-Blockx, später dann mit Söhne Mannheims die deutsche Musikszene geprägt, insgesamt fast zweieinhalb Millionen Tonträger verkauft und sorgte als Juror bei "The Voice Kids" für neue Gesangstalente in diesem Land. Doch Wehland kennt sich auch ganz gut mit der anderen Seite aus: Mit den Tiefen, den kreativen Selbstzweifeln, mit Rückschlägen. 2017 ist Henning Wehland "Der Letzte an der Bar", der auf seinem ersten Soloalbum seine bisherige Lebensgeschichte erzählt. Die Geschichte seiner neu gewonnenen Freiheit. Oder besser gesagt: Seiner neu akzeptierten Freiheit. Die Freiheit, er selbst zu sein. Und nur er selbst.

zur Website